Kindheit und Pubertät

In der Kindheit ist das Steuerungszentrum für die weiblichen Hormone im Gehirn (Hypothalamus) noch nicht aktiv. Die Eierstöcke befinden sich in einer Funktionsruhe.

Welche Mechanismen die Pubertät auslösen und letztlich zur ersten Regelblutung führen, ist noch weitgehend unbekannt. Als beeinflussende Faktoren gelten erbliche Komponenten und ein Anstieg der Körperfettmenge auf mehr als 15% des Körpergewichts der heranwachsenden Frau. Der Reihenfolgen nach kommt es in der Entwicklung zunächst zur Ausbildung einer Brustknospe, dann tritt die erste Schambehaarung auf. Nach einem Wachstumsschub tritt dann, meist um das 12. Lebensjahr, die erste Blutung auf.

Trifft die Pubertät verspätet ein, so kann dies eine Normvariante darstellen oder auf einen Mangel an Geschlechtshormonen zurückgeführt werden. Die Ursache liegt oft in einer Ernährungs- bzw. Essstörung der Mädchen.

Bei Leistungssportlerinnen bleibt die Regel nicht selten infolge eines Übertrainings aus. Die jeweilige Sportdisziplin (Leistungsturnen, rhythmische Sportgymnastik, Ballett, Langstreckenlauf) unterstützt mit ihren Anforderungen an eine kindliche Figur die Mangelernährung.

Das Ausbleiben der Regel, die Amenorrhoe, kann weitreichende Folgen haben, die von einer Veränderung der Grundstimmung über mangelnde Fruchtbarkeit bis hin zum frühen Einsetzen eines Knochenschwunds (Osteoporose) reichen.

Daher ist es wichtig, ausreichend Kalorien und Eiweiße zu sich zu nehmen und ein Übertraining zu vermeiden.

Eine sportliche Betätigung im Schulunterricht oder Sportverein stellt eine positive Form der Belastung dar, die ein gesundes Körperbewusstsein fördert.

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